Ehe

Quelle Pfarrbriefservice © Doris und Michael Will

Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander. 1 Petr 4,8

 

Wo Liebe sich zwischen zwei Menschen ereignet, entsteht der Wunsch, das Leben miteinander zu teilen. Die Heilige Schrift erkennt diese Sehnsucht von Mann und Frau als von Anfang an zum Menschen gehörig: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt" (Gen 2,18). Doch die Bibel weiß nicht nur um das Ideal, sondern auch um die Gefährdungen. Sie legt die gesamte Geschichte Gottes mit den Menschen in der Vorstellung des bundes und der  Ehe aus. Auf dem Hingergrund dieser oftmals dramatischen Beziehung Gottes zu seinem Volk wird die sakramentale Würde der Ehe von Getauften deutlich. Denn das Sakrament der ehe ordnet sich in diesen spannungsvollen Zusammenhang von tiefer menschlicher Sehnsucht und der Erfahrung der Gefährdung ein. In diesem Sakrament stellen Frau und Mann ihren Wunsch nach Unverbrüchlichkeit und Ausschließlichkeit ihrer Liebe in den Horizont der Liebe Gottes. Er, der wie ein Ehemann unabweislich um die Liebe seines Volkes gerungen (vgl. Hos 2,21f) und sich auf die Menschen bis zum Kreuzestod seines Sohnes eingelassen hat: Dieser Gott soll mit seinem Beistand den Bund fürs Leben umfangen und begleiten. Zugleich möge er mit seinem Segen für das Paar auch den Liebes- und Lebensraum eröffnen, in dem Kinder als Frucht der Liebe ihren Platz finden können. Auch im Wissen um die Begrenztheit der eigenen Kräfte können Menschen im Glauben an ihn, der Anfang und Ende ist, wagen, sich aneinander zu binden, bis der Tod sie scheidet. In diesem Vertrauen dürfen sie es getrost tun. Ihr Ehebund ist ein Abbild der Liebe Gottes mit den Menschen und des Bundes Christi mit seiner Kirche.

Gotteslob Nr. 604,1

Die Feier der Trauung GL 604,2-9

 

Die Trauung in unserer Seelsorgeeinheit

Eine frühzeitige Anmeldung im Pfarrbüro ist dringend erforderlich.

Die evangelische und die katholische Kirche kennen keine „ökumenische Trauung". Das Brautpaar muss sich daher für eine Konfession, in deren Kirche und nach deren Ordnung die Trauung stattfinden soll, entscheiden.

Der Seelsorger der anderen Konfession kann Teile des Gottesdienstes (z.B. die Predigt) gestalten.

Will der katholische Partner nach evangelischem Ritus heiraten, benötigt er eine Dispens von der Formpflicht.

Vor der Trauung führt der trauende Geistliche (Pfarrer oder Diakon) das Traugespräch.

Die Feier der Trauung, findet meist im Rahmen eines Wortgottesdienstes statt.

 

Tag für Paare 2017

 Fachbereich Ehe und Familie unserer Diözese.

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