Das SOS-Team: Ein Abschied und ein neuer Anfang
Nach 16 Jahren intensiven Engagements hat das SOS-Team, bestehend aus 10-12 Rißtisser Frauen, diesen Sommer seine Arbeit beendet. Seit der Gründung im Jahr 2007 setzten sich die Frauen besonders in den Wintermonaten mit viel Herzblut und Tatkraft für Menschen in Not ein. In all den Jahren führten sie jedes Jahr mindestens eine Aktion durch, um durch Spenden und direkte Hilfe verschiedenste Projekte weltweit zu unterstützen.
Aktionen im Gemeindehaus „Arche“
Eine der bekanntesten Aktivitäten des Teams war das ein- bis zweimal jährlich organisierte Mittagessen im Gemeindehaus „Arche“, ergänzt durch einen Kuchenverkauf. Der Erlös dieser Veranstaltungen wurde stets sorgfältig eingesetzt, um konkrete Hilfsprojekte oder Einzelpersonen zu unterstützen. Für die Frauen war es dabei von zentraler Bedeutung, dass jeder Cent direkt an die Projekte ging und kein Geld in Verwaltungskosten oder Bürokratie verloren ging.
Unterstützte Projekte
Im Laufe der Jahre konnten zahlreiche Hilfsprojekte unterstützt werden, darunter:
Ärzte ohne Grenzen: Unterstützung der medizinischen Notfallhilfe in Krisengebieten.
Hospitz in Grönebach Neben internationalen Projekten lag dem Team auch die Unterstützung des Hospizes in Grönebach am Herzen, das Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet.
Lokale Hilfe: Unterstützung von Bedürftigen vor Ort in der Gemeinde.
Bau eines Brunnens in Miheta, Kongo: Zugang zu sauberem Wasser ohne lange Wege.
Krankenstation in Miheta, Kongo: In der letzten Aktion des Teams wurde die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Miheta durch Bau einer Krankenstation gefördert.
Ein Förderverein für die Krankenstation
Trotz des Endes der Aktivitäten des SOS-Teams wird die Unterstützung für die Krankenstation in Miheta, Kongo, weitergehen. Um die nachhaltige Hilfe sicherzustellen, planen die Mitglieder des Teams und Unterstützer die Gründung eines eingetragenen Fördervereins.
Ein Einsatz, der Spuren hinterlässt
Das SOS-Team hat in den vergangenen 16 Jahren unzähligen Menschen geholfen und das Leben vieler verbessert. Die Frauen haben mit ihren Aktionen gezeigt, wie viel bewirkt werden kann, wenn man sich gemeinschaftlich für eine gute Sache einsetzt. Ihr Engagement hat nicht nur finanziell, sondern auch menschlich Brücken gebaut – zwischen ihrer Gemeinde und Menschen in Not auf der ganzen Welt.
SOS-wir helfen stellt sich neu auf
Ein neuer Förderverein für die Krankenstation in Miheta – Mitglieder gesucht!
Nach dem Ende des SOS-Teams wird die wichtige Unterstützung für die Krankenstation in Miheta, Kongo, durch einen neuen eingetragenen Förderverein fortgeführt. Der Verein wird sich gezielt um die Finanzierung und den weiteren Ausbau der Gesundheitsversorgung in Miheta kümmern. Um diese Arbeit erfolgreich voranzubringen, werden noch engagierte Mitglieder gesucht, die sich für dieses sinnvolle Projekt einsetzen möchten.
Wenn Sie Interesse haben, Mitglied im Förderverein zu werden und die Krankenstation in Miheta zu unterstützen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Jede Hilfe – ob aktiv oder passiv – ist willkommen, um den Menschen in Miheta/Kongo auch in Zukunft lebenswichtige medizinische Versorgung zu ermöglichen.
Bei Interesse oder weiteren Fragen rund um die Mitgliedschaft, wenden Sie sich bitte an nachfolgende Stellen:
Katholisches Pfarramt Rißtissen 07392/911380
Katholisches Pfarramt Oberdischingen 07305/919865
Heribert Gobs, Griesingen Telefon: 0152/26863112
Werden Sie Teil dieser wichtigen Initiative und tragen Sie dazu bei, dass die Krankenstation in Miheta weiterhin bestehen und wachsen kann. Gemeinsam können wir viel bewirken!
"SOS - wir helfen"
Wer ist die Gruppe „SOS- wir helfen“?
Zehn bis zwölf Frauen aus der Kirchengemeinde Rißtissen bilden das Team von „SOS- wir helfen“. Seit 2007 starten Sie, immer über die Wintermonate, mindestens eine Aktion um mit ihrem tatkräftigen Einsatz Menschen in Not zu helfen.
Ein bis zwei mal wird von ihnen im Rißtissener Gemeindehaus „Arche“ ein Mittagessen mit Kuchenverkauf angeboten, um mit dessen Erlös ein Projekt oder Einzelpersonen zu unterstützen und Not zu lindern.
Dabei ist es den Frauen wichtig, dass der Erlös direkt ans Ziel kommt! Kein Cent soll durch etwaige Bürokratie verloren gehen.


